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HobbyHorses

"Ein Königreich für ein "Stecken"Pferd"

 

Jedes meiner HobbyHorses wird mit viel Liebe und Sorgfalt von Hand und mit der Nähmaschine gefertigt. Ich verwende ausschließlich hochwertige Materialien, um sicherzustellen, dass das Produkt langlebig und robust ist.

Für den Körper eines HobbyHorses verwende ich weichen Nicki- oder Baumwollstoff (teilweise unterlegt mit H630), der angenehm zu handhaben ist und gleichzeitig eine authentissche Optik bietet. 

 

Die Augen und Nüstern sind aus Filz, handgemalt, ebenso die Schattierungen. Die Mähne fertige ich aus hochwertigen weichen Garnen oder Wollmatarial. Sie ist handgeknüpft, leicht zu pflege und in verschiedenen Farben erhältlich.

Der Stiel besteht aus stabilem 2,5 cm dickem Buchenholz, oben für den Halt mit einer Baumwollkordel umwickelt, das für eine lange Lebensdauer sorgt.

 

Gefüllt sind die Pferde mit dickem  Volumenvlies am Stiel und mit weichen und leichten, allergikergeeigneten Faserbällchen.

Halfter und Trensen fertige ich ebenfalls und versuche, diese, wie bei den "großen echten Pferden" naturgetreu aussehen zu lassen.

 

Durch die sorgfältige Auswahl der Matarialien und die handwerkliche Verarbeitung garantiere ich nicht nur ein wunderschönes, einzigartiges sondern auch ein langlebiges Produkt.

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Von der Schablone zum Unikat: So entsteht ein Baumberge-Hobby-Horse

 

Hobby Horses – oder ganz klassisch Steckenpferde – begeistern Groß und Klein. Doch bis ein solches Pferdchen bereit für den ersten Galopp im Garten ist, braucht es vor allem drei Dinge: hochwertiges Material, reichlich Zeit und eine große Portion Geduld.

 

In meinem Baumberge-Atelier erwachen diese treuen Begleiter zum Leben. Die Nähmaschine ist dabei zwar meine wichtigste Helferin, doch das wahre Geheimnis liegt im traditionellen Handwerk und viel Fingerspitzengefühl. Heute nehme ich dich mit hinter die Kulissen und zeige dir Schritt für Schritt, wie viel Liebe in jedem einzelnen Unikat steckt.

 


 

Schritt 1: Der perfekte Schnitt und der Blick fürs Detail

 

Alles beginnt mit einer Idee und präzisen Schablonen. Vom stolzen Pferdekopf über die Ohren und das Maul bis hin zu den Nüstern und Augen – jedes Teil wird exakt vorgezeichnet.

 

Als Basis verwende ich kuschelige Fleece- oder hochwertige Baumwollstoffe. Damit der Kopf später eine tolle Festigkeit besitzt und beim wilden Spielen formstabil bleibt, unterlege ich die Stoffe mit einem speziellen Volumenvlies.

 

Die Augen und Nüstern schneide ich aus Filz aus. Bevor sie aufgenäht werden, kommt der Pinsel zum Einsatz: Mit Acrylfarbe bemale ich die Augen per Hand. Hier ist absolute Konzentration gefragt, denn der Blick des Pferdes verleiht ihm später seinen ganz eigenen Charakter!

 

Schritt 2: Millimeterarbeit an der Nähmaschine

 

Nachdem die Augen getrocknet und aufgenäht sind, wird es knifflig. Die einzelnen Stoffteile für den Kopf werden zusammengesteckt. Zuerst nähe ich die Ohren an den Backenteilen fest, danach verbinde ich den oberen Teil – von den Nüstern über die Stirn bis zum Mähnenkamm – mit den Seiten.

 

Jetzt folgt die Königsdisziplin: das Maul. Es muss exakt in die verbleibende Öffnung eingepasst werden. Hier ist sorgfältiges Feststecken das A und O. Wo die Nähmaschine an ihre Grenzen stößt, greife ich zur Handnadel. Gleichzeitig schließe ich die beiden unteren Hälften, durch die später der Stiel geführt wird. Entlang der Naht am Kopf befestige ich zudem bereits die Kordeln, in die später Mähne und Schopf eingeknüpft werden. Über eine Wendeöffnung am hinteren Mähnenbereich wird der Kopf schließlich auf rechts gedreht.

 

Schritt 3: Der Ofen-Trick für die perfekte Schattierung

 

Damit das Hobby Horse lebendig wirkt, bekommt es Schattierungen. Dafür fülle ich den Kopf ganz locker mit Faserbällchen und setze mit Acrylfarbe feine Akzente im Gesicht. Nach kurzem Antrocknen hole ich die Faserbällchen wieder heraus und das Pferdchen wandert in den Ofen. Durch die Hitze wird die Farbe dauerhaft fixiert.

 

Schritt 4: Standfestigkeit durch Buchenholz

 

Ein gutes Steckenpferd braucht Halt. Ich verwende stabile Buchenstiele. Um das obere Ende des Stiels wickle ich dickes Volumenvlies, damit er später im Kopf bombenfest sitzt und nicht verrutscht.

 

Der Stiel wird durch die untere Nahtöffnung geschoben, und dann beginnt das große Stopfen: Stück für Stück fülle ich den Kopf fest mit Faserbällchen, bis er wunderbar wohlgeformt und prall ist. Das zuvor eingearbeitete Volumenvlies sorgt dafür, dass sich der Stoff nicht unschön ausbeult. Am Maul ist besondere Vorsicht geboten – kleine, feine Fixierstiche verhindern, dass es durch den Druck zu weit aufklappt. Ist alles perfekt geformt, schließe ich die obere Naht unsichtbar mit der Handnadel.

 

Schritt 5: Mähne, Trense und der große Auftritt

 

Nun bekommt das Pferd seine Pracht: Einzelne Wollfäden werden sorgfältig an den Kordeln zu Mähne und Schopf eingeknüpft und jeder einzelne Schritt sicher vernäht. Zum Schluss korrigiere und fixiere ich die Ohren für den perfekten, aufgeweckten Look.

 

Fast fertig! Was jetzt noch fehlt, ist das passende Zaumzeug. Jedes meiner Pferde erhält ein maßgefertigtes Halfter oder eine Trense. Ich messe jeden einzelnen Riemen aus, schneide ihn zu und verbinde das Leder oder Gurtband mit echten Nieten, Karabinerhaken, Ringen und Schnallen. Eine wunderbar filigrane Arbeit, die das Gesamtbild perfekt abrundet.

 


 

Jedes Pferd ein kleines Fest

 

Wenn das Hobby Horse schließlich fertig aufgezäumt vor mir steht, ist es Zeit für das Fotoshooting. Und ich muss zugeben: Ich feiere jedes einzelne Pferd.

 

Es ist eben kein Massenprodukt vom Fließband, sondern ein mit unendlich viel Liebe, Zeit und Handwerkskunst gefertigtes Unikat, das bereit ist, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.

 


 

Stöbere gerne in meinem Shop und finde dein eigenes Traum-Hobby-Horse – oder schreibe mir, wenn du ganz besondere Farbwünsche hast!

 

 

 

 

 

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